Häufig gestellte Fragen zur Gestalttherapie-Ausbildung
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Ausbildung am Seminar für Gestalttherapie in Winterthur — zu Zugang, Anerkennung, Abschluss, Kosten und Standort. Für persönliche Auskünfte steht die Institutsleitung gerne zur Verfügung: kontakt@sfgt.ch · +41 79 308 61 04
Kann ich Gestalttherapie lernen ohne Psychologiestudium?
Ja. Die Ausbildung zum Diplom-Gestalttherapeut/in am SfGT setzt kein Studium der Psychologie voraus. Hilfreich, aber nicht notwendig ist Berufserfahrung in einem Feld, das den Umgang mit Menschen beinhaltet — etwa Sozialarbeit, Pädagogik, Gesundheitsberufe, Führung oder Beratung. Entscheidend ist die persönliche Eignung, nicht der akademische Hintergrund.
Ist eine Gestalttherapie-Ausbildung auch für Quereinsteiger möglich?
Ja, ausdrücklich. Das SfGT richtet sich an Menschen, die aus einem anderen Beruf in die therapeutische oder beratende Arbeit wechseln möchten. Viele Teilnehmende kommen aus Gesundheitsberufen, aus sozialen oder pädagogischen Feldern, aus Führungspositionen oder aus der Organisationsberatung. Der Einstieg erfolgt über ein persönliches Gespräch mit der Institutsleitung.
Was sind die Voraussetzungen für eine Gestalttherapie-Ausbildung am SfGT?
Drei Dinge werden erwartet: Berufliches Interesse an der Arbeit mit Menschen, Verlässlichkeit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Selbstverantwortung. Ein Hochschulabschluss ist keine Voraussetzung. Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch — dieser Schritt dient der gemeinsamen Klärung, ob die Ausbildung zum Menschen und seinen Zielen passt.
Ist die Ausbildung staatlich anerkannt?
Ja. Das SfGT ist vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) als Vorbereitungsanbieter für die Höhere Fachprüfung zugelassen. Die Ausbildung ist zudem von der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung (SGfB) anerkannt, deren Qualitätsstandards verbindlich eingehalten werden.
Was ist die SGfB, und warum ist diese Anerkennung wichtig?
Die SGfB — Schweizerische Gesellschaft für Beratung — ist der massgebliche Berufsverband für psychosoziale Beratung in der Schweiz. Eine SGfB-anerkannte Ausbildung ist Voraussetzung für die selbstverständliche Mitgliedschaft im Verband und erleichtert den Zugang zur Höheren Fachprüfung mit eidgenössischem Diplom. Die Anerkennung signalisiert Klientinnen und Arbeitgebern, dass die Ausbildung definierten Qualitätsstandards entspricht.
Was ist der Unterschied zwischen Gestalttherapie und psychosozialer Beratung?
Gestalttherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz mit tiefergehender klinischer Ausrichtung. Psychosoziale Beratung bewegt sich näher an Lebensbegleitung, Unterstützung und Orientierung — ohne den Anspruch auf Psychotherapie im engeren Sinn. Die Ausbildung am SfGT qualifiziert für psychosoziale Beratung.
Gibt es eine Gestalttherapie-Ausbildung im Raum Zürich / Winterthur / Bodensee?
Ja. Die Ausbildung findet in Winterthur statt — gut erreichbar aus dem Grossraum Zürich, aus Schaffhausen und aus dem deutschen und österreichischen Bodenseeraum. Winterthur liegt etwa 25 Minuten von Zürich Hauptbahnhof entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden.
Wie lange dauert die Ausbildung, und was kostet sie?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst mindestens 1450 Stunden. Sie ist berufsbegleitend konzipiert: Die Präsenzmodule finden in Blockform statt, sodass eine parallele Berufstätigkeit möglich bleibt. Die Kosten betragen 7500 CHF pro Ausbildungsjahr, für Personen mit deutschem Arbeitseinkommen auf Anfrage reduziert in Euro. Hinzu kommen Kosten für Lehrtherapie und Lehrsupervision, die direkt mit den jeweiligen Therapeutinnen abgerechnet werden. In der Schweiz wohnhafte Absolventinnen können nach der Höheren Fachprüfung eine staatliche Teilkostenerstattung von bis zu 10500 CHF beantragen.
Welchen Abschluss bekomme ich — und was kann ich damit tun?
Der Abschluss ist das Diplom Gestalttherapeut/in, anerkannt von der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung (SGfB). Damit ist eine direkte Mitgliedschaft in der SGfB möglich, der Zugang zur Höheren Fachprüfung (eidgenössisches Diplom) ist erleichtert. Eine ASCA-Akkreditierung und eine DVG-Mitgliedschaft für Personen aus Deutschland sind ebenfalls möglich. Absolventinnen arbeiten in eigener Praxis, in Beratungsstellen, im Coaching, in Organisationen oder in sozialen Einrichtungen.
Kann ich mit dieser Ausbildung ASCA-Mitglied werden?
Ja. Eine Akkreditierung bei der Schweizer Stiftung ASCA ist nach Abschluss möglich — als Beraterin im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom und in der Modalität Gestalttherapie. Der für viele Modalitäten verpflichtende medizinische Grundlagenkurs ist für Gestalttherapie nicht erforderlich.
Wo in der Schweiz kann ich Gestalttherapie lernen?
Das SfGT — Seminar für Gestalttherapie — ist ein anerkanntes Ausbildungsinstitut mit Standort in Winterthur. Es ist eines der wenigen Institute in der Schweiz, das eine vollständige, SGfB-anerkannte Ausbildung in Gestalttherapie anbietet, die auch auf die Höhere Fachprüfung vorbereitet.
Ist die Ausbildung auch für Menschen aus Deutschland oder Österreich geeignet?
Ja, ausdrücklich. Die Ausbildungsstandards orientieren sich an den Vorgaben der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG), und eine DVG-Mitgliedschaft nach Abschluss ist möglich. Institutsleiter Dr. Jan Kruse ist selbst DVG-Mitglied und in Deutschland auch tätig. Für Personen mit deutschem Arbeitseinkommen sind die Kursgebühren auf Anfrage in Euro verfügbar.
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